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Die Alpha-Liponsäure (ALA, Thioctsäure) ist eine schwefelhaltige Fettsäure, die im Energiestoffwechsel aller Körperzellen eine zentrale Rolle spielt. Sie ist ein außergewöhnliches Antioxidans, weil sie sowohl in wasser- als auch in fettlöslichen Bereichen wirkt. Damit gilt sie als „universelles Antioxidans“.
In der Schulmedizin wird Alpha-Liponsäure vor allem bei diabetischer Neuropathie eingesetzt. In der Naturheilkunde und alternativen Onkologie wird sie jedoch viel breiter angewendet – von Entgiftung über Anti-Aging bis hin zur Krebsforschung.
Alpha-Liponsäure ist eine körpereigene Substanz, die in den Mitochondrien gebildet wird. Dort ist sie ein wichtiger Cofaktor für Enzyme des Zitronensäurezyklus (Energieproduktion).
Ihre Besonderheiten:
Löslichkeit: wirkt in allen Geweben (fett- & wasserlöslich).
Regeneration anderer Antioxidantien: reaktiviert Vitamin C, Vitamin E, Glutathion und Coenzym Q10.
Entgiftung: bindet Schwermetalle wie Quecksilber, Arsen und Blei.
Alpha-Liponsäure kommt in kleinen Mengen in Lebensmitteln vor, besonders in:
Spinat
Brokkoli
Tomaten
Leber & Herz (Innereien)
Hefe
Für therapeutische Effekte sind jedoch meist hochdosierte Supplemente oder Infusionen nötig.
ALA neutralisiert freie Radikale und schützt so Zellen, DNA und Mitochondrien vor Schäden. Besonders relevant bei Alterung, chronischen Entzündungen und Krebs.
Vitamin C, Vitamin E, Glutathion und Coenzym Q10 werden durch ALA recycelt – dadurch bleibt das antioxidative Netzwerk aktiv.
Alpha-Liponsäure kann Schwermetalle binden und ausleiten. Deshalb wird sie in Detox- und Ausleitungskuren genutzt.
ALA verbessert die Insulinsensitivität, senkt Blutzuckerwerte und schützt vor diabetischen Nervenschäden.
Als kleines Molekül passiert ALA die Blut-Hirn-Schranke und schützt Nervenzellen. Potenzial bei Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose.
ALA beeinflusst den Mitochondrienstoffwechsel von Krebszellen. Tumore, die viel Glukose benötigen, werden dadurch geschwächt.
ALA kann in Krebszellen den programmierten Zelltod (Apoptose) aktivieren.
Während Tumorzellen geschwächt werden, schützt ALA gesunde Zellen vor oxidativem Stress – ein Vorteil in der Kombination mit Chemo- oder Strahlentherapie.
Medicina (2021): Fallbericht über den Einsatz von hochdosierter Alpha-Liponsäure in Kombination mit Hydroxycobalamin und niedrig dosiertem Naltrexon bei Krebspatienten. Positive Effekte auf Tumorrückbildung und Lebensqualität.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33466696/
Frontiers in Pharmacology (2019): Übersicht über antioxidative und antitumorale Effekte von ALA.
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphar.2019.00389/full
ALA wird in der klassischen Medizin vor allem eingesetzt bei:
Diabetischer Neuropathie: Linderung von Nervenschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühlen.
Insulinresistenz: Verbesserung der Glukoseaufnahme in Zellen.
Studien:
Diabetes Care (2011): ALA reduziert Symptome der Neuropathie signifikant.
Nutrition & Metabolism (2012): Verbesserung der Insulinsensitivität bei Typ-2-Diabetes.
ALA schützt Nervenzellen durch antioxidative und entzündungshemmende Mechanismen.
Alzheimer: Reduktion von Beta-Amyloid-Ablagerungen, Verbesserung der Gedächtnisleistung.
Parkinson: Schutz vor dopaminergen Nervenschäden.
Multiple Sklerose (MS): Hemmung entzündungsfördernder T-Zellen.
Studien:
Journal of Neural Transmission (2013): ALA verbessert kognitive Funktionen bei Alzheimerpatienten.
Neuroimmunology (2016): ALA wirkt positiv bei MS-Patienten, indem es Entzündungen reduziert.
ALA bindet Schwermetalle wie:
Quecksilber
Blei
Cadmium
Arsen
Besonders in der Amalgamausleitung wird ALA eingesetzt. Es wirkt synergetisch mit DMPS und DMSA.
Prävention & Antioxidans: 100–300 mg/Tag
Diabetes & Neuropathie: 600–1200 mg/Tag
Krebsforschung & Neuroprotektion (Studien): bis 1800 mg/Tag
Hochdosiert (600–1200 mg i.v.) bei neuropathischen Beschwerden oder in ganzheitlichen Krebsprotokollen.
Neue Form, die die Bioverfügbarkeit deutlich verbessert.
Alpha-Liponsäure gilt als gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen bei hohen Dosen:
Übelkeit, Sodbrennen
Leichte Hautausschläge
In seltenen Fällen Unterzuckerung (bei Diabetikern Vorsicht)
Kontraindikationen:
Schwangerschaft & Stillzeit (unzureichende Daten)
Gleichzeitige Einnahme von Schwermetall-haltigen Amalgamfüllungen (Gefahr der Mobilisierung)
ALA schützt Zellen und Mitochondrien, reduziert Faltenbildung und verbessert die Hautelastizität.
In Kombination mit Vitamin C, Vitamin E und Selen wird ALA zur Immunstärkung eingesetzt.
ALA wird häufig Teil ganzheitlicher Protokolle, zusammen mit:
Vitamin C hochdosiert
Artemisinin (Artemisia annua)
Kurkumin
Omega-3-Fettsäuren
Frontiers in Pharmacology (2019): ALA zeigt großes Potenzial als Antioxidans, Antidiabetikum und Antitumor-Mittel.
Medicina (2021): Fallstudie über erfolgreiche Anwendung bei Krebspatienten.
Neuroimmunology (2016): ALA reduziert Entzündungen bei MS.
Diabetes Care (2011): Einsatz bei diabetischer Neuropathie bestätigt.
Alpha-Liponsäure ist ein universelles Antioxidans mit beeindruckendem Wirkungsspektrum:
Schutz vor oxidativem Stress
Verbesserung des Zuckerstoffwechsels
Entgiftung von Schwermetallen
Neuroprotektion bei degenerativen Erkrankungen
Großes Potenzial in der Krebsforschung
Während die Schulmedizin ALA bisher hauptsächlich bei Diabetes einsetzt, eröffnet die Naturheilkunde weitreichendere Perspektiven. Ob in Anti-Aging, Detox oder Onkologie – Alpha-Liponsäure ist ein vielseitiger Heilbaustein mit Zukunft.